Das Video zum Artikel findest du hier.

Wir haben hier schon gesehen, dass wir selbst es in der Hand haben, wie unsere Beziehung ist und wird und wir allein Veränderungen veranlassen können. Wir müssen uns über unsere Wünsche und Ziele ganz klar werden und dann an unseren Emotionen und Reaktionen arbeiten und neue Verhaltensmuster einüben, bis sie uns in Fleisch und Blut übergehen.

Muss unsere Beziehung dann schlagartig perfekt werden? Was ist ein guter Zeitraum, um grundlegende Veränderungen durchzusetzen? Eine Woche? Ein Monat? Ein Jahr?

Das Tempo bestimmst du allein. Wichtig ist, dass du anfängst… und zwar sofort. Auch ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Sobald wir uns in Bewegung setzen, ergibt sich alles andere.

Wie ich ebenfalls im letzten Artikel schon erwähnt habe, verändern sich unsere Probleme mit der Zeit. Wenn wir uns entwickeln und verändern, tauchen immer wieder neue Herausforderungen auf, die es zu meistern gilt. Daher ist Veränderung und Verbesserung ein konstanter Prozess. Wir können uns immer wieder herausfordern und bemühen, unsere Beziehung weiter zu optimieren. Entwickeln wir hier erst einmal einen gesunden sportlichen Ehrgeiz, steht uns ein unendliches Potenzial offen, eine erfüllte Beziehung zu erleben, wie wir sie zu Beginn kaum zu erträumen wagen.

Was dir dabei helfen kann, Veränderung in deiner Beziehung zu manifestieren, ist die Kenntnis der sechs menschlichen Grundbedürfnisse. Diese sind:

  1. Sicherheit: wir brauchen ein Gefühl von Sicherheit und Kalkulierbakeit in unserem Leben. Es hilft, zu wissen, dass unser Partner uns nicht bei der ersten Krise sitzen lässt, dass wir uns auf ihn verlassen können und es hilft uns auch, wenn sein Verhalten gewissermaßen voraussehbar ist und nicht jedes Mal aufs Neue eine Überraschung ist. Ein gewisses Maß an Sicherheit und Voraussehbarkeit ist also absolut notwendig.
  2. Ungewissheit: Herausforderungen und Abwechslung sind die Würze des Lebens. Überraschungen, spontane Geschenke oder Abwechslung im Bett bringen die nötige Würze in unsere Beziehung.
  3. Sich bedeutend fühlen: Wir brauchen das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden für unser Wohlbefinden. Daher sollten wir unserem Partner jeden Tag, auch in kleinen Gesten, das Gefühl geben, besonders und unersetzbar für uns zu sein. Wir sollten ihm zeigen, wie dankbar wir sind, ihn in unserem Leben zu haben.
  4. Liebe und Verbindung: Unsere Liebe und Verbindung mit unserem Partner können wir ihm zeigen, wenn wir ihn so lieben, wie er es braucht. Manche Menschen wollen Liebeserklärungen hören, andere möchten berührt werden, wieder andere legen Wert auf Gesten… Finde heraus, was deinem Partner das Gefühl gibt, geliebt und mit dir verbunden zu sein.
  5. Wachstum: Wir streben alle Wachstum und Entwicklung an, denn nur so können wir unser volles Potenzial entfalten. Dies gilt für den Einzelnen gleichermaßen wie für Beziehungen. Stagnation bedeutet Tod. Strebe daher also an, selbst zu wachsen und zu verbessern und sorge dafür, dass auch deine Beziehung wächst und sich entwickelt.
  6. Geben: Dass Geben seliger ist als Nehmen, lehrt uns bereits die Bibel. Geben ist das Geheimnis für Wohlstand und Erfüllung. Angewandt auf deine Beziehung bedeutet dies freimütig zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und nicht ständig deine guten Tagen gegen die deines Partners aufzurechnen. Habe keine Angst, großzügig zu sein. Das Leben wird dich immer dafür belohnen.