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Laufen deine Diskussionen mit deinem Partner immer gleich ab, egal wie sehr ihr euch beide vornehmt, diesmal sachlich zu bleiben, euch nicht von euren Emotionen mitreißen zu lassen und nicht in alte Muster zu verfallen?

Vielleicht probierst du beim nächsten Mal, wenn du mit deinem Partner Wichtiges zu besprechen hast, einmal folgende Technik:

  1. Spiegeln

Teile deinem Partner mit, was du zu sagen hast, beginne deinen Satz mit “Ich…” und beschreibe deine Gefühle. Etwa: “Ich fühle mich vernachlässigt, wenn du nicht von deinem Handy aufblickst wenn ich mit dir rede.”

Daraufhin spiegelt dein Partner deine Nachricht, indem er sagt: “Wenn ich das richtig verstanden habe, fühlst du dich vernachlässigt, wenn ich nicht von meinem Handy aufblicke wenn du mit mir redest. Habe ich das richtig verstanden?”

Wenn du den Eindruck hast, dass dein Partner dich nicht richtig verstanden hat, erkläre deine Botschaft erneut und lass ihn diese so lange mit seinen eigenen Worten wiedergeben, bis diese wirklich bei ihm ankommt.

Ergänze und vervollständige deine Botschaft. Wenn du richtig verstanden wurdest, fragt dein Partner: “Steckt da mehr dahinter?” Damit stellt ihr sicher, dass nur vollständige Botschaften beim anderen ankommen.

Wenn die Botschaft vollständig ist, fasst dein Partner die gesamte Aussage nochmals zusammen. Ist alles korrekt bei ihm angekommen, könnt ihr zur nächsten Stufe übergehen.

2. Bestätigen

Es genügt nicht, deinem Partner einfach nur zuzuhören. Du musst ganz aufmerksam sein, um die Sicht deines Partners zu verstehen. Dein Partner muss mit deiner Sicht der Dinge nicht völlig übereinstimmen, um diese zu bestätigen.

Um deine Botschaft zu bestätigen, muss dein Partner die richtige Sprache verwenden. Er sollte Sätze verwenden wie “Das was du sagst ergibt einen Sinn, weil…” oder “Ich verstehe was du sagst.” Hier geht es im Wesentlichen darum, dass dein Partner dir bestätigt, dass deine Gefühle legitim sind. Dein Partner muss sicherstellen, dass du dich bestätigt fühlst, bevor ihr zur nächsten Stufe kommt.

3. Einfühlen

Als Nächstes muss sich dein Partner in deine Gefühle einfühlen, Empathie zeigen. Damit wird eine Verbindung zueinander hergestellt.

Dein Partner kann etwa sagen “Ich kann mir vorstellen dass du dich … fühlst”. Da es unmöglich ist, haargenau das Gleiche zu fühlen wie jemand anderes, sollte dein Partner versuchen, so nah wie möglich an deine Gefühle heranzukommen. Er sollte daher wieder rückfragen “Ist es dies, das du fühlst?” Wenn er dein Gefühl nicht verstanden hat, wiederholst du deine Botschaft.

4. Geben

Auf der letzten Stufe bittest du deinen Partner um einen kleinen Gefallen.

Was ist es, das du willst und nicht bekommst? Fasse deine Frustration in einen Wunsch.

Bitte zuerst um etwas Einfaches wie “Könnte ich jetzt eine Umarmung haben?” oder “Könntest du jetzt bitte etwas Nettes zu mir sagen?” Dein Partner sollte deinem Wunsch nachkommen.

Arbeitet daran, euch gegenseitig diese kleinen Geschenke zu geben, bis eine Veränderung eintritt und ihr einander urteilslos wahrnehmen könnt.

Wenn du nun mit deiner Botschaft fertig bist, tauscht ihr die Rollen und geht die ganze Übung mit einem Problem deines Partners durch. Mit etwas Übung kommt ihr so eurer perfekten Beziehung ein ganzes Stück näher.